Apostel der Wiedergeburt

Trouble in Not-Dogtown
Der Kampf um Katapesh beginnt

Während Hashim ibn Sayyid sich darum kümmerte dass die Verteidigung der Stadt für den groß angelegten Angriff der Gnolle unter Arkon’Dur bereit ist erhielten wir von Zhalum ibn Razad den Auftrag in Erfahrung zu bringen, in wie weit die Gnolle in ‘Dogtown’ eine Gefahr aus dem inneren darstellen würden.
Bald fanden wie uns im örtlichen Lamashtu-Tempel ein und erfuhren vom dort ansässigen Kleriker dass die Gnolle im großen und ganzen zwar alles andere als zufrieden mit den Umständen in Katapesh wären, sich aber wahrscheinlich bis auf wenige Ausnahmen auf keine der Seiten schlagen würden, zum einen aus Angst sich auf die falsche Seite zu schlagen und im Anschluss die Konsequenzen zu tragen, zum anderen weil sie nicht gegen ihre ‘wilden Brüder’ antreten wollten, schließlich seien sie alle Kinder der Mutter. Nach einigem nachbohren gestand der Klerikale dass die größte Gefahr in Dogtown (ein Name den die Gnolle nicht grade schwärmen, schließlich seien sie keine Hunde sondern Hyänen) wohl von einem Gangsterboss mit Namen ‘The Claw’, der eine mafiaartige Organisation kontrolliere die sich unter anderem auch mit Schmuggel in und aus der Stadt beschäftige, ausgehen würde. Anzutreffen wäre er wohl im ‘verlorenen Jaulen’, dem einzigen und besten Gasthaus des Stadtteils, wohin wir uns dann auch begaben.
Dort angekommen versuchten wir über den Holzkrug polierenden Wirt ein Treffen mit Claw zu arrangieren, was uns eine ‘Gedächtnisstütze’ von 3 Platinmünzen kostete, nach denen wir auf den Abend verwiesen wurden. Die Wartezeit verbrachten wir in der Schenke, um dann bei Sonnenuntergang vom Wirt in den ersten Stock geschickt zu werden, wo dann in einem Zimmer The Claw auf uns warten sollte. Überrascht stellten wir fest, das der ominöse Mafiaboss niemand anderes als der nun Plattenrüstung tragende Wirt war. Bald kristallisierte sich heraus, dass er für die Apostel arbeitete und wir konnten ihn schnell überzeugen dass auch wir uns ihnen anschließen wollten. Um sich unserer Loyalität zu versichern gab er uns zuerst den Auftrag, den örtlichen Lamashtu-Priester zu der Einsicht zu bewegen dass die Apostel zu unterstützen doch die beste Möglichkeit wäre Lamashtu zu dienen, die Mittel stünden uns dazu frei. Sollte ihm dieses Licht nicht aufgehen sollten wir ihn aus dem Weg räumen.
Im Tempel machten wir hinter verschlossenen Türen ein wenig Krach, sagten Korlat er solle den Tempel für einige Tage schließen und bei Nachfrage so tun als hätte er sich den Aposteln angeschlossen. Zurück im verlorenen Jaulen erhielten wir vom über unsere Effizienz erfreuten Claw den Auftrag mal bei einigen seiner Tunnel nach dem Rechten zu sehen, dort würden sich einige ‘Ratten’ der Stadtwache herum treiben (ja, es ist passiert, wir haben von einem Wirt den Auftrag erhalten die Riesenratten aus seinem Keller zu vertreiben…). Dafür zeigte er uns eine Karte der Kanalisation sowie der von ihm und seinen Leuten angelegten Tunnel und sagte wir sollten drei davon kontrollieren. Wir verschoben das auf den nächsten Tag, zurück in der Herberge nutzte Sarvin den Rest des Tages und fertigte eine Kopie der Karte an, da er sie sich diese überraschend gut einprägen konnte, um diese bei der nächsten Gelegenheit der Stadtwache zu übergeben.
Am nächsten Tag stellten wir fest dass die Eingänge überraschend gut verborgen wurden, ohne die Karte gesehen zu haben wären wir daran vorbei gelaufen. Die Tunnel selbst sahen relativ neu aus, waren breit genug dass zwei Personen nebeneinander Platz hatten und endeten knapp eine halbe Meile außerhalb der Stadtmauern in Felsspalten. Einzig vor dem zweiten Tunnel trafen wir auf Stadtwachen, konnten diese allerdings mithilfe eines von Res vergrößerten Skorpions vertreiben, auch wenn nach einer kurzen Verfolgungsjagd eine der Wachen beschloss der anderen einen Vorsprung zu verschaffen und den Skorpion angriff. Da dieser sich aber nicht wehrte weil sein Auftrag lediglich ‘Verfolgen’ war, was der Wache eine abenteuerliche Geschichte fürs Lagerfeuer bescherte.
Nach unserem Bericht, die Tunnel seien ‘sauber’ meinte Claw er hätte fürs erste keine weitere Aufgabe für uns, würde aber bescheid geben wenn es vor der großen Stunde noch etwass für uns zu tun gäbe und er sei sich sicher wenn die Apostel mit ihrem Zug erfolgreich wären würde uns eine Belohnung sicher sein.
Nachdem wir sicher waren dass uns niemand folgte begaben wir uns wieder zu Captain Zhalum um ihm mitzuteilen was wir in Erfahrung gebracht hatten. Er versprach die Tunnel sichern zu lassen und Truppen in die Kanalisation abstellen zu lassen. Des weiteren nahm er uns noch einmal mit zu Hashim ibn Sayyid, den wir nach einer kurzen Diskussion davon überzeugen konnten das es von Vorteil wäre die Gnolle des Stadtteils auf die Seite der Stadt zu holen indem er ihre Situation verbessert. Mit einem Schriftstück dass neben Steuererleichterungen auch die freie Wahl für einen neuen Namen des Stadtteils versprach und dem Auftrag the Claw aus dem verkehr zu ziehen begab wir uns zurück zu Vater Korlat, welcher Versprach die Gnolle, wenn er sie nicht von der aktiven Unterstützung der Stadt überzeugen könnte, sie doch wenigstens zur Neutralität bewegen würde, nichts desto trotz wäre es allerdings doch nicht verkehrt einige Alumen am Rand des Viertels Aufstellung beziehen zu lassen. Über die Nachricht dass wir the Claw aus dem Verkehr ziehen wollten war er zwar nicht grade erfreut, gab aber zu dass es nicht wirklich eine andere Lösung gab mit diesem Problem um zu gehen.
The Claw selbst war kein wirkliches Problem, er stand in seinem alter Ego als Wirt hinter dem Tresen im leeren Gasthaus und war gar nicht darauf vorbereitet dass wir etwas anderes als Geschäfte mit ihm machen wollten, weshalb es noch nicht einmal wirklich zum Kampf kam als er schon leblos auf dem Tresen zusammen sackte. Auch seine beiden Wachen vor der Gasthaustür waren schnell hinüber, nachdem wir sie hineingelockt und überrascht hatten. Nach einem schnellen Filzen wurden die drei auf magische Weise im Keller eingemauert um Claws verbleib zu verschleiern, damit nicht gleich ein anderer Verbrecher dessen Platz einnimmt.
Am nächsten morgen wurden dann die ersten feindlichen Truppen am Horizont gesichtet, und für die Erfolgsmeldung und das Versprechen bei der Verteidigung zu helfen durften wir uns beim Quartiermeister der Stadt Ausrüstung besorgen. Zusätzlich zu unserem Besuch in der Waffenkammer schauten wir auch bei Salador vorbei um uns dort dessen Hilfe bei einem eventuellen Angriff auf Arkon’Dur zu versichern, zusätzlich reisten wir noch einmal durch den Nexus nach Magnimar um dort im Tempel von Iomidae noch einmal einiger Unterstützungstruppen auf zu tun.
Zurück in Katapesh meldeten wir uns wie abgemacht bei Captain Zhalum auf dem Nordtor, von wo aus wir den Anmarsch der feindlichen Armee beobachteten und dann auf deren Angriff warteten. Dieser sollte allerdings erst am nächsten morgen, nach einer Nacht in der die gegnerischen Gnolle in Schichten ein riesiges Getöse veranstalteten um die Verteidiger daran zu hindern zu schlafen und sich aus zu ruhen. Am nächsten Morgen begann dann der Angriff, auf unseren Mauerabschnitt rollten gleich zwei Belagerungstürme zu, von denen einer zwar anfing zu brennen, die aber trotzdem beide ankamen und aus ihrem inneren jeweils eine Hyänenbestie auf die Mauer entließen, die der Überzahl an Verteidigern allerdings nicht viel entgegen zu setzen hatten.

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Der Patrouille letzter Teil
"Struvic ist Tot...oder auch nicht", Klappe die Dritte

Nach ihrem Besuch bei Pazuzu beschloss die Gruppe erst einmal zu beraten wie sie ihre Informationen weiterleiten sollten, schließlich ist es nicht grade Vertrauenerweckend mit seinen Verbindungen zu einem Dämonenlord anzufangen. So wurde beschlossen, ihn und Nevrema betreffende Teile der Geschichte geheim zu halten und nur zu sagen man hätte in der Wüste eine Burg der Apostel gefunden, gerüstet für einen Angriff auf die Stadt, der diese wahrscheinliche in Schutt und Asche legen kann. Zuerst wurde Salador auf den neuesten Stand gebracht, in der Hoffnung dass Rückendeckung aus den Tempeln ihnen mehr Glaubwürdigkeit bei den Paktmeistern verleihen würde. Doch leider mussten sie erfahren, dass die Tempel, wenn sie auch angesehen sind, wenig Einfluss in Katapesh haben, und die Händler an die die Tempel uns verweisen könnten würden ihren Einfluss für eine solch, zugegebener Maßen doch recht haarsträubende Geschichte nicht riskieren.
So wendeten sich die vier an Captain Saloom, der für den nächsten Tag einen Termin bei Hashym ibm Sayyd, dem Stellvertreter der Paktmeister einrichten konnte.
Der nach seiner erneuten Begegnung mit dem Tod einem Untoten sehr ähnlich sehende Struvic und Darkhan entschieden sich einen Teil der Wartezeit in einem Bordell zu verbringen, wobei Struvic sichtlich Probleme hatte eine Frau zu finden die sich seiner annahm, während dessen machten sich Sarvin und Res weiter mit ihren neuen Fähigkeiten vertraut. Am nächsten Morgen trafen sie sich dann wieder mit Saloom der sie weiter zum Stellvertreter der Paktmeister führte, wo sie nach einer kurzen Wartezeit vorgelassen wurden. Dieser wollte sich anfangs nicht so ganz von der Geschichte der vier überzeugen lassen, willigte dann, letztendlich auch wegen der Fürsprache des Captains ein, dass die vier über einen Teleportzauber zu der Festung zurückkehren sollten und er dann auf sie scryen kann um sich die Lage vor Ort so einmal genauer ansehen kann. Eine knappe Stunde später stehen die vier wieder oben auf der nicht mehr ganz so leeren Klippe. Anscheinend ist Arkon’Dur doch noch aufgefallen, dass diese Klippe im Rücken der Festung eine ordentliche Schwachstelle ist und hat einen Trupp Gnolle dort ihr Lager aufschlagen lassen. Und wie sollte es aus anders sein, mitten unter diesen Wachen erschienen die vier, Darkhan hatte noch kurz Gelegenheit einen Blick auf das Dach der Festung zu werfen wo ein weiterer Gnolltrupp grade das Loch wieder stopfte bevor er sich ins Getümmel stürzte. Schnell zeigte sich auch hier dass die Gnolle, bis auf einen keine große Gefahr darstellten.
Zumindest bis dieser eine Sarvin für kurze Zeit mit einem Hold Monster Zauber lahm legte. Doch glücklicher weise waren die Gnolle zu abgelenkt um seine Wehrlosigkeit für einen Coup de Grace zu nutzen und wurden recht schnell von den anderen dreien dezimiert, sodass bald nur noch der mit Zaubern um sich werfende Anführer des Trupps stand, welcher sich allerdings recht bald als körperbesetzender Dämon herausstellte, der, bevor Darkhan und Sarvin ihm den Rest gaben, noch einen, für Struvik verheerenden letzten Zauber beschwor: einen Phantasmal Killer, Struvik, wahrscheinlich noch immer nicht wieder vollends auf den Beinen, erlag den finsteren Mächten des Gegners und sank sterbend zu Boden.Wenige Momente danach offenbarte der Gegner sein wahres ‘Gesicht’ und brach aus dem Körper des Gnolls hervor, doch hatte er keine große Gelegenheit mehr gegen einen der verbliebenen drei Kämpfer vorzugehen. Nachdem die drei sichergestellt hatten dass keine weiteren Feinde auftauchen würden begaben sie sich zum gefallenen Körper Struviks, schon das schlimmste befürchtend.
Doch wie schon so häufig kam es anders als Gedacht, als sie an seinem Körper ankamen war dieser von einem Wirbel körperloser Schemen umgeben, die in alle Richtungen an ihm zu zerren schienen, teilweise nach unten in den Erdboden, teilweise ihn an Ort und Stelle haltend. Bald Schlug er die Augen wieder auf, doch blickten seine Freunde nur noch in leere Höhlen, sein untotes Erscheinungsbild wurde offensichtlich vom Rest seines Seins eingeholt, und nun war er tatsächlich ein Untoter, warum konnte er selbst nicht sagen. Nachdem man sich verscihert hatte dass der Untote Körper tatsächlich noch von Struvik bewohnt wurde und man sich einigermaßen wieder hergestellt hatte brachte Struvik sie wieder zurück nach Katapesh, allerdings nicht ganz so sicher wie zur Festung. Schnell ging es zum Stellvertreter der Paktmeister, welcher ihnen nun doch Glauben schenkte, nachdem er den Kampf gegen den Dämon mit eigenen Augen gesehen hatte. Er wolle sich gleich darum kümmern dass geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen werden und beauftragte die Gruppe damit bei den in der Stadt lebenden Gnolle Informationen einzuholen um die Gefahr aus der Stadt heraus einschätzen zu können. Da solch verdeckte Operationen jedoch nicht grade zum Spezialgebiet der vier gehörte, einigte man sich darauf dass man sich den ansässigen Lamashtu-Tempel vorknöpft und dort einmal die einen oder anderen Köpfe aneinander stößt um an Informationen zu gelangen.
Auch Salador wurde auf den neusten Stand gebracht und es wurden beratschlagt was man gegen Struviks untotes Dasein tun könnte.

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Der Patrouille zweiter Teil
Drei Spinnen und ein Todesfall; oder: Wie man einem Minotauren aufs Dach steigt

Nachdem sich Darkhan und Sarvin ihres Teils der Gnolle entledigt hatten kümmerten sie sich um den Behir, währenddessen bekamen sie Rückendeckung von Struvik und Res, die sich um den Rest der Gnolle kümmerten. Alles in allem mussten sie zwar einiges einstecken, letztendlich machten sie mit dem Behir und, sobald dieser aus dem Weg war, auch mit dem Oger kurzen Prozess. Die restlichen Gnolle wurde man dann auch recht schnell los, auch wenn für einige eine kurze Verfolgung nötig war. Captain Saloom schikte nach Beendigung des Kampfes einige seiner Männer zurück in die Stadt um von dort den Transport der Handelswaren zu organisieren, der Rest der Patrouille blieb so lange im Lager um diese zu bewachen. Wie sich herausstellte gab es zwar einige Verluste auf Seiten der Söldner, aber wohl nichts für das nicht in irgend einer Weise bereits vorgesorgt war.
Während am nächsten Tag dann die Waren auf die Wagen aufgeladen wurden machte die Gruppe Saloom klar dass sie eigentlich noch etwas in der Wüste zu tun hätten und gerne direkt ausbezahlt werden würden und erhielten nach kurzer Diskussion sogar noch eine Belohnung für das erlegen des Behirs. Auf dem Rückweg zur Stadt verließen sie dann die Patrouille und machten sich dann auf den mehrtägigen Marsch durch die Wüste zur Festung Arkon’Dur’s.
Gleich in der ersten Nacht stellte sich ihr vermeintlich sicherer Rastplatz in einem breiten Bodenriss als todbringende Falle heraus, denn die Gruppe wurde erst von drei riesigen Wüstenspinnen angegriffen, die Res und Struvic zwar mit den Klängen ihrer hohlen vorderen Gliedmaßen hypnotisierten, Darkhan und Sarvin allerdings nicht viel entgegen zu setzen hatten. Nachdem zwei der Spinnen erschlagen waren floh die dritte, allerdings nicht vor den tapferen Recken, wie diese zuerst annahmen, sondern von vor dem gigantischen Wurm der kurz darauf durch die Felswand brach und den Felsüberhang zum Einsturz brachte. Während des Kampfes, bei dem dieser mit Gift und Blitzen um sich warf, nutzte der Wurm eine günstige Gelegenheit als Struvic sich zurückziehen wollte und brachte ihm einen verheerenden Treffer bei, der den ohnehin schon durch das Gift und einige Treffer geschwächten Hexer nach kurzem Flug das Leben kostete, worauf er kurz außerhalb des Risses zu Boden fiel.

Im Riss ging der Kampf derweil mit unverminderter Härte weiter, doch bald ward auch der Wurm nicht mehr. Nachdem Res Darkhan von den Folgen des Giftes befreit hatte begab dieser sich auf die Suche nach Struvic und fand seinen leblosen Körper nicht weit entfernt in der Wüste liegen. Zur großen Überraschung aller fielen diesem kurz nachdem Darkhan ihn zu den anderen zurück gebracht hatte allerdings die sämtliche Haare aus und er schlug die Augen auf.

Während seine drei Kumpane in der Wüste weiter um ihr Leben kämpften, fand sich Struvic’s Geist in der Totenwelt wieder, sehr zu seiner Überraschung wurde ihm aber der erwartete Eintritt in die Reihen seiner Ahnen verwehrt und er wurde von den Seelen all jener, die er nach ihrem Ableben verflucht hatte durch ein tiefes Loch in Richtung Abyss gezogen. Bevor er dort jedoch ankam wurde er von einer wohlbekannten Stimme aufgehalten. Nevrema’s Meister sprach aus den Schatten zu Struvic, erzählte ihm von den Qualen die ihn im Abyss von all jenen erwarteten die ihn dorthin zogen und dass er, auch wenn es ihn normalerweise wenig kümmern würde, doch noch nicht erlauben könne dass Struvic das zeitliche segnet. Nach einer längeren Diskussion, in der von Struvics Seite nur wenig freundliches kam schickte sein ominöses Gegenüber ihn unter unglaublichen Qualen wieder zurück in die Welt der lebendigen.

Dort angekommen durfte er erst einmal feststellen, dass Heilzauber ihn zwar durchaus wieder herstellten, er aber im Gegensatz zu früher dabei nicht mehr in den Genuss der Schmerzlindernden Seite eben jener kam. Nachdem er unter furchtbaren Schmerzen wieder so weit hergestellt war dass er berichten konnte was geschehen ist, erzählte er seinen Freunden er sein von dieser Stimme aus den Schatten von seinen Ahnen ferngehalten worden und ins Abyss gezogen worden, bevor er ihn zurück schickte.
Trotz allem entschieden sie sich, keinen neuen Rastplatz zu suchen und verbrachten am Ort des Kampfes die Nacht um am nächsten Tag weiterzureisen. Struvic steckte seine erneute Begegnung mit dem Tod noch sichtbar in den Knochen und er kam nur langsam voran, weshalb Darkhan ihn bald trug, damit sie schneller voran kommen.
Gen Abend des zweiten Tages ihres Marsches kam das Ziel bereits in Sicht, jedoch wurde beschlossen sich nur so weit zu nähern, dass man in der Nacht des nächsten Tages schnell zur Burg kommt und den Tag zu nutzen um sich auszuruhen und aus sicherer Entfernung Angriffspunkte auszuspähen. Diesmal wurde ein Felsüberhang als Rastplatz ausgewählt und nach einer ereignislosen Nacht konnte die Gruppe erkennen, dass ihr wahrscheinlich geschicktester Angriffspunkt die Klippe, an die sich die Festung Arkon’Dur’s lehnt sei, auch wenn die Statuen auf dem Dach sehr verdächtig aussahen.
Zu Recht, wie sich in der Nacht dann herausstellen sollte, denn die Statuen entpuppten sich als Golems, wie ein schneller Fly-By Darkhans mit dem kürzlich erworbenen Golembane Scarab zeigte. Nach einigem hin und her überlegen entschied sich die Gruppe nicht durch die, offensichtlich mit einem Alarm-Zauber geschützte Dachluke in die Festung einzudringen, sondern das Res mit Shape Stone ein neues Oberlicht einbauen sollte, durch welches sie eindringen wollten. Zwar wurde die Gruppe von den lamashtuiden Golems bemerkt, allerdings nicht schnell genug als dass sie sie vom Eindringen abhalten konnten, woraufhin die vier eine zwar gut ausgestattete, aber überraschend leere Festung erkunden konnten, in der es Platz und Ausrüstung für eine kleine Armee gab, die Truppen selbst allerdings gänzlich fehlten, auch wenn sich hier und da Anzeichen von nicht all zu lange her liegender Benutzung erkennen ließen.
Nur auf einem Stockwerk war ein Bewohner der Burg zu entdecken, allerdings strahlte dieser eine so furchterregende Aura ab, dass nur Res, die seltsamer Weise keine Anzeichen der Erschütterung Sarvin’s oder Darkhan’s oder gar der Furcht Struvic’s zeigte, weiter in diesen Bereich vordringen konnte. Und so war auch nur sie es, die die Türen zu einer Art Kapelle entdeckte und durch deren Schlüsselloch den Herren der Festung erblickte, der unbewegt vornübergebeugt auf einem großen Thron in der Mitte des Raumes saß: Arkon’Dur. Schnell und ohne dessen Aufmerksamkeit zu erregen schlich sie zu den anderen zurück, berichtete von ihrem Fund und beschloss mit den anderen dass Nevrema’s Befreiung Priorität hatte, sodass sie die Suche nach ihr fortsetzten. Bald fanden sie den Kerker, und in diesem eine sehr stabile, magisch gesicherte Tür, die sie allerdings mit einem erneuten Shape Stone umgingen.
Hinter der Tür fanden sie Nevrema an die Wand gekettet. Mit ungeheurem Geschick knackte Res die Schlösser eben jener und kroch mit Nevrema durch den engen, magisch geschaffenen Tunnel zurück zu den anderen. Die soeben befreite drängte zur Flucht, und das keinen Moment zu früh, denn als die fünf am Stockwerk mit der Kapelle vorbeikamen spürten sie die Quelle der Aura auf sich zu kommen, Sarvin und Struvic mussten von Darkhan weiter getrieben werden, dann sie waren vor Angst kurzzeitig wie gelähmt,im Rennen wurden dann etwaige Flugfähigkeiten beschworen und Nevrema offenbarte ihr wahres Wesen, da überleben in diesem Moment wichtiger war: sie verwandelte sich in eine Harpyie. Verfolgt von Arkon’Durs dunklen Mächten flohen sie bis in sichere Entfernung, zuerst in der Luft, dann zu Fuß bis sie einen sicheren Ort für die Nacht erreicht hatten.
Am nächsten morgen ließ sich Nevrema nach einem kurzen Dank den Weg nach Katapesh weisen, offenbarte der Gruppe dass ihr Meister sie nun eines persönlichen Treffens für würdig erachtete und sie sie in Katapesh erwarten würde und flog voraus. Die vier Abenteurer machten sich derweil zu Fuß auf die letzte Tagesreise zurück in die Stadt, ruhten dort kurz aus und ließen sich dann von Nevrema zu ihrem ominösen Meister führen.
Diese kurze reise führte sie in die Heimat Pazuzu’s, der der Gruppe für die Rettung seiner Dienerin dankte und ihnen weitere Details über die Apostel der Wiedergeburt offenbarte. Offensichtlich hatte Lamshtu tatsächlich etwas von ihrer Essenz in die materielle Ebene gebracht, zusammen mit ihren eigens für diesen Zweck geschaffenen Dienern. Allerdings seien diese mehr als eine Art Geister zu betrachten, die in für sie erschaffene Körper fahren könnten, außerdem seien es derer nur zwei, die zusätzlich zu ihrem eigenen noch in einen dritten fahren könnten, der wahrscheinlich die Essenz bewache, während Arkon’Dur und Baldan die Seuche verbreiteten. Zur Ablenkung wolle Arkon’Dur Katapesh schleifen, was den 4 Abenteurern allerdings die Gelegenheit geben würde ihn anzugreifen und zu vernichten, was auch Pazuzu’s Plan eine wichtige Rolle spielte. Die Gruppe solle sich um die Apostel kümmern, die wenn man ihre eigentlichen Körper vernichtet wohl in den Wächter fahren würden. Ist auch dieser erledigt würde Pazuzu Lamashtu angreifen während sie verwundbar ist. Vorher könne er nicht in Aktion treten, da sie sonst ihre Essenz wieder zurückholen könnte, was weder die Seuche noch die Apostel wirklich aufhalten würde. Wie die vier die Apostel erledigen überließ er ihnen, doch gab er ihnen noch den Hinweis, dass jeder der Apostel eine Art Schrein hätte, in dem er nochmal ein ganzes Stück mächtiger wäre als ohne hin schon und dass sie an diesen Orten einen Kampf wenn möglich vermeiden sollten.
Zum Schluss bot er den vieren noch eine Belohnung für Nevremas Rettung an, und bis auf Struvic akzeptierten alle den von Pazuzu gewährten Wunsch: Darkhan wünschte sich zusätzliche Stärke, Sarvin wollte mehr Widerstandsfähigkeit und Res bat um mehr Frömmigkeit. Als ‘persönliche Note’ sprossen jedem an verschiedenen Stellen daraufhin Federn, nachdem nach einer Berührung von Pazuzu’s Stab verschiedene Kräfte in die Abenteurer flossen.

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Der Patrouille erster Teil
Gnolle, Oger und ein großer Behir

Nach dem Gespräch mit der geheimnisvollen Entität hinter Nevrema macht sich die Gruppe auf nach Katapesh um selbige dort aus den Fängen Arkon’Dur’s zu befreien.
Auf dem Weg durch das Spirepath-Kollektiv geben sie noch die Warnung vor der Seuche an die dortigen Sicherheitskräfte weiter. Diese sind zwar dankbar für die Warnung, versichern jedoch dass die Sicherheitsmaßnahmen des Kollektivs ausreichend seien. die Warnung weiterleiten könnten sie wegen politischer Verwicklung auch nicht, was der Gruppe dafür nur den Weg über die Tempel offen lässt.
In Katapesh selbst stellen die vier relativ schnell fest dass die Stimmung ob des Handelsembargos recht angespannt ist. Nach kurzen umsehen finden sie sich bald im Söldner-Rekrutierungsbüro der Paktmeister wieder, dort wird ihnen mitgeteilt, dass sie sich doch am nächsten Morgen vor der Kaserne einfinden sollen wenn sie helfen wollten, dann würde eine Patrouille in die Wüste aufbrechen. Da sie ihr weg sowieso in die Wüste führen würde beschlossen sie sich dabei noch etwas dazu zu verdienen und erschienen zum angegebenen Zeitpunkt vor der Kaserne. Dort erfuhren sie von Captain Saloom den Plan:
Einige Stunden außerhalb von Katapesh sei ein Lager der Banditen(?), die jeden der auf der von ihnen belagerten Straße unterwegs war um sein Hab und Gut erleichterten und ihn wieder dorthin zurückschickten wo er her kam. Aufgabe dieser knapp 3 Dutzend Mann starken Patrouille sei es nun, dieses Lager auszukundschaften und, sofern möglich, auszuheben.
Nach einem langen Marsch durch die heiße Wüstensonne macht die Patrouille ein einiger Entfernung zur vermuteten Position des Lagers halt und der Captain schickt einen kleinen Spähtrupp vorraus in dem auch Darkhan, Res, Sarvin und Struvic sind. Nach einem Blick über die nahe Düne berichten die Späher dann von knapp 40-50 Gnollen und einem Wesen das vielleicht ein Oger sein könnte in einem alles andere als gut bewachten Lager, in dem sich auch noch ein großer Stapel mit Waren befindet. Captain Saloom beschließt dass diese Mange an Truppen von der Patrouille durchaus zu erledigen wäre und teilt sie in Gruppen auf die zu einem festgelegten Zeitpunkt aus verschiedenen Richtungen durch die Spalten im Gelände angreifen sollten. Die Gruppe fand sich in der Abteilung des Captains wieder und durfte feststellen dass sie auf der Seite des Lagers angriffen, auf der sich das Wesen, dass sich nun tatsächlich als Oger herausstellte, befand.
Während sich die Party mit den Gnollen beschäftigte, von denen einige ob ihrer Überraschung gleich nach den ersten Hieben der Angreifer aus Katapesh ihr Leben ließen, Zog sich der Oger ein Stück zurück und führte eine Art von Ritual aus, wovon die Gruppe ihn nicht abhalten konnte weil sie dummerweise noch mit den Gnollen beschäftigt war. Sehr zu ihrem Leidwesen wie sich herausstellen sollte, denn dieses Ritual rief einen ungewöhnlich großen Behir herbei.

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